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Der SVA Bad Hersfeld kommt auch unter neuer Leitung nicht in Tritt. Das erste Fußball-Hessenligaspiel mit Marco Hilpert als Verantwortlichem auf der Trainerbank endete ausgerechnet beim Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, der TSG Wörsdorf, mit einer klaren 1:4 (0:2) - Klatsche. Erst nach dem Anschlusstreffer in der 78. Minute durch Bekim Mustafi nach Flanke von Michael Geier löste sich die Verkrampfung. Zu spät, um dem Spiel die Wende zu geben.
Dennoch war die Niederlage nicht so klar, wie sie auf den ersten Blick aussehen mag. "Wir haben uns die Gegentore natürlich zu einem psychologisch ungünstigen Zeitpunkt, kurz vor und nach der Pause, eingefangen", resümierte der neue Coach. Der musste neben den Verletzten Peter Göbel und Andreas Brieschke noch auf den beruflich verhinderten Sebastian Fey und den kurzfristig erkrankten Daniel Heß verzichten. Und: Sein Team musste mit dem ungeliebten Wörsdorfer Kunstrasenplatz Vorlieb nehmen. "Wir entscheiden immer kurzfristig von Fall zu Fall, wo wir spielen", meinte Wörsdorfs Sportwart Josef Reitz mit einem Schmunzeln. Schließlich kamen die Gastgeber auf dem ungewohnten Geläuf deutlich besser zurecht, während die den Rasen gewohnten Gelb-Schwarzen sich Fehlpässe en masse leisteten.
Der unter Druck stehende SVA fand zunächst kaum spielerische Mittel, um die dicht stehende Wörsdorfer Abwehrkette zu knacken. Hohe Bälle in den Strafraum, vor allem auf Christian Winter, fingen die groß gewachsenen Abwehrrecken Wörsdorfs mit Leichtigkeit ab. Und bei den Gegenstößen stand dem SVA auch noch das Pech zur Seite. So zum Beispiel beim 0:1.
Nach einem Steilpass in der 22. Minute stießen Patrick Sauer, der auf der rechten Abwehrseite mit einer guten Defensivleistung aufwartete, und Alexander Ebinger zusammen. Lars Hanson nutzte die Gunst der Stunde, flankte in die Mitte, wo Manuel Meuth auf Patrick Kürzer ablegte, der Michael Panthen zum 1:0 überwand. Asbachs Keeper traf im übrigen an allen vier Gegentoren keine Schuld. Im Gegenteil: Er parierte kurz zuvor Schüsse von Meuth und einen Flugkopfball von Markus Bornwasser. Der Stürmer war es auch, der in der 42. Minute auf 2:0 erhöhte. Ein Treffer, den der Asbacher Anhang dem Schiedrichtergespann anlastete. "Das war schon im Vorfeld bestimmt drei Meter Abseits", so Hilpert. Treffer Nummer drei dann in der 48. Minute.
Christian Pfeiffer war im Strafraum mit der Hand zum Ball gegangen - Elfmeter. "Was soll ich denn machen, der schiebt doch...", beschwerte sich der Abwehrspieler beim Schiri über seinen Gegenspieler. Mounaim Akrri verwandelte sicher. Als sich das Bild änderte, stand es bereits 0:4 durch Meuth (73.), der nach einer Ecke nachsetzte.
von hersfelder-zeitung.de
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