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SVA gastiert im Kellerduell bei der TSG Wörsdorf
Freitag, 30. Oktober 2009
Für die Spieler des Fußball-Hessenligisten SVA Bad Hersfeld ist derzeit nichts mehr so, wie es noch vor Wochenfrist war. Mit einem neuen Trainer an der Spitze müssen sie am Samstag (15 Uhr) als Schlusslicht beim Vorletzten, der TSG Wörsdorf antreten. Und das mit fast hundertprozentiger Sicherheit auf Kunstrasen. "Ich gehe davon aus, dass Wörsdorf versuchen wird, sich einen Vorteil zu verschaffen. Und das ist nun einmal der Kunstrasen", sagt Asbachs neuer Trainer Marco Hilpert. Er übernahm am vergangenen Samstagabend das Amt des zurückgetretenen Steffen Oelschläger

 Alle ziehen wunderbar mit

Die erste Trainingseinheit absolvierte der bisherige Co-Trainer am Dienstag mit der Truppe. "Alle ziehen wunderbar mit", lautet das erste zuversichtliche Fazit Hilperts.

Vor dem ersten Training hatte sich Oelschläger noch einmal von der Mannschaft verabschiedet und ihr Glück für die Zukunft gewünscht. "Der Vorstand hat dann verkündet, was die Spieler ohnehin schon wussten", verdeutlicht Hilpert die Situation nach dem Wechsel auf der Kommandobrücke.

Die zweite Einheit stand gestern Abend auf Kunstrasen im Jahnpark auf dem Programm. "Ich muss der Mannschaft die Gelegenheit geben, sich auf das Geläuf und das dadurch veränderte Ballverhalten einzustellen. Das Abschlusstraining heute findet dann wieder auf Rasen statt", berichtet Hilpert. Bis auf die Verletzten Andreas Brieschke (Knie), Peter Göbel (Zerrung), Tino Jäger (Muskelbündelriss) und Christopher Erb sind alle Mann an Bord. Die Entscheidung, wer am morgigen Samstag ab 15 Uhr in Wörsdorf auf dem Platz stehen wird, fällt Hilpert heute nach dem Abschlusstraining, wie er sagt.

Wechsel

Fakt ist: "Es wird einige Veränderungen geben, da mir die Art und Weise der Niederlage gegen Rot-Weiß Frankfurt nicht gefallen hat", erklärt der neue Cheftrainer. Viele Variationsmöglichkeiten bleiben ihm wegen der langen Verletztenliste jedoch nicht. Dem zu erwartenden dichten "Tannenbaumsystem" (4-3-2-1) der TSG Wörsdorf möchte Hilpert mit zwei Viererketten und zwei Angreifern (4-4-2) begegnen.

Bleibt noch eine Frage offen: Wie hat die Mannschaft die Woche bislang erlebt? Roger Domachowski, der "Asbacher Aufstiegsheld", berichtet von einem emotionalen Abschied Oelschlägers. "Als der Trainer am Dienstag nach seiner Ansprache aus der Kabine gegangen ist, war es minutenlang sehr still", berichtet er. Auch beim Warmlaufen und Stretching sei es so ruhig gewesen wie nie zuvor. Dennoch gelte es, nach vorn zu schauen, wieder näher zusammenzurücken und alles für den Fußball zu geben. "Wir müssen den unbedingten Siegeswillen wiederfinden", sagt Domachowski. Egal wie.

hinweis: Zum Spiel in Wörsdorf setzt der SVA einen Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 11.15 Uhr am Asbacher Sportplatz.

von hersfelder-zeitung.de

 
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