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0:4 - SVA saft- und kraftlos |
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Freitag, 18. September 2009 |
Der SVA Bad Hersfeld kommt im Auswärtsspiel bei Eintracht Stadtallendorf mit 0:4 (0:2) unter die Räder.
Unglücklich fällt in der 14. Minute der erste Treffer für Stadtallendorf durch einen Foulelfmeter. Geier und Eidelwein laufen - beide mit Blick auf den hoch in den Strafraum segelnden Ball - Richtung Tor und berühren sich mit den Füßen.
Der Spieler der Eintracht stürzt und Schiedsrichter Markus Finke zeigt auf den Punkt. Schilhabl verwandelt und fortan laufen die Asbacher wieder einem Rückstand hinterher. Doch ein Aufbäumen wie am Mittwoch im Heimspiel gegen Hünfeld gibt es nicht.
Immer wieder unterlaufen den Asbachern im Aufbauspiel leichte Fehler. "Wir haben läuferisch und kämpferisch auf der ganzen Linie enttäuscht", sagt Asbachs Trainer Steffen Oelschläger.
Zuviel Kraft haben seine Jungens unter der Woche gelassen.
Der zweite Gegentreffer fällt ebenso unglücklich wie der erste. Einen Freistoß wehren die Asbacher ab, Wiegand bleibt verletzt im Strafraum liegen und hebt dadurch das Abseits auf. Dies nutzt, da der Schiedsrichter die Partie nicht unterbricht, Kasseckert in der 26. Minute, der einköpft. Mehr als eine Vorentscheidung ist gefallen.
In der Halbzeitpause nimmt Oelschläger einen Doppelwechsel vor. Für Jäger und Pfeiffer kommen Müller und Mustafi. Die besten Minuten des SVA brechen an. Müller hat in der 50. Spielminute die Chance zum Anschlusstreffer.
Aber an diesem Samstagnachmittag will den Asbachern einfach nichts gelingen. In Konsequenz fällt dann auf der Gegenseite der dritte Treffer für Eintracht Stadtallendorf. In der 64. Minute trifft Hodaj nach Kopfballablage per Volleyschuss. Und keine 60 Sekunden später köpft Eidelwein aus kürzester Distanz zum 4:0-Endstand ein.
"Die beiden letzten Treffer haben wieder gezeigt, dass wir auch diesem Gegner körperlich unterlegen sind", sagt Oelschläger. Er ist aber überzeugt davon, dass seine Mannschaft in den kommenden Wochen wieder besseren Fußball spielen wird.
"Wir müssen dann wieder unser zweites Gesicht zeigen. Dann klappt es auch", verdeutlicht der SVA-Coach. Gelegenheit zur Wiedergutmachung haben die Asbacher am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Germania Ober-Roden.
Dann sollen auch wieder Andreas Brieschke und Sebastian Fey mit von der Partie sein. Beide sind in Stadtallendorf nicht eingesetzt worden. Brieschke laboriert an einer Knieverletzung, die er sich im Spiel gegen den Hünfelder SV zugezogen hat. Bei Fey ist es eine Oberschenkelverhärtung. "Bei einem Einsatz hätten wir einen Faserriss riskiert und der Sebastian wäre uns länger ausgefallen. Das muss nicht sein", meint Oelschläger.
von hersfelder-zeitung.de
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