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Urberach zu Gast
Dienstag, 4. August 2009
Samstag Schwalmstadt, Mittwoch Urberach: Für den SVA Bad Hersfeld geht es jetzt Schlag auf Schlag. Das zweite Heimspiel wirft seine Schatten voraus. Es ist die vierte Partie für den Aufsteiger innerhalb von zehn Tagen.

Zumindest bei den ersten beiden Niederlagen in Baunatal (1:4) und gegen Marburg (2:4) musste die Elf von Steffen Oelschläger erkennen, dass sie in einer anderen Liga angekommen ist. In Schwalmstadt war es schon etwas besser, wenn auch noch nicht so erfolgreich.

Konzentriert weiterarbeiten

Der Coach hat keine Zeit, einem möglichen Sieg nachzutrauern: "Wir müssen die Partie einfach auch abhaken können. Und schon gar nicht in Hektik verfallen. Wir müssen ganz einfach konzentriert weiterarbeiten." Klar, für den Aufsteiger machen sich vor allem jetzt zwei Mankos deutlich bemerkbar. Zum einen die Verletztenmisere. Noch immer fehlen Roger Domachowski, Michael Geier und Tim Gonnermann, Daniel Heß ist momentan noch gesperrt. Bekim Mustafi war am Samstag dabei, wurde auch in der Schlussphase eingewechselt. Doch hat der Offensivspieler noch erheblichen Trainingsrückstand. Hinzu kommt, dass Robert Simon sich am Samstag in Schwalmstadt eine Oberschenkelzerrung zuzog. "Nach Ansicht des Physiotherapeuten muss er eine Woche Pause einlegen", so Oelschläger. Das hieße: Simon fehlt am Mittwoch gegen Urberach. Dafür kann Alex Müller derzeit voll trainieren. Michael Geier muss heute zum Arzt. Der 23-jährige laufstarke Mittelfeldspieler hat bereits leichtes Lauftraining hinter sich. Heß sitzt das letzte Spiel seiner vierwöchigen Sperre ab, sodass sich vom personellen Standpunkt ein Hoffnungsschimmer abzeichnet.

Zehn Tage Pause

Nach dem Mittwochspiel darf sich Asbach erst einmal zurücklehnen. Zehn Tage frei bis zum nächsten Heimspiel am 15. August gegen die zweite Mannschaft von Kickers Offenbach - diese Pause hat sich das Oelschläger-Team allerdings auch verdient.

Dass Asbach so schlecht in der Hessenliga auch nicht dasteht, verdeutlicht die Tatsache, dass andere Mannschaften beispielsweise zuletzt gegen Marburg auch nicht besser aussehen. Das Team aus der Uni-Stadt gewann zu Hause gegen Vellmar mit 7:4 und steht nach zwei Siegen und einem Remis plötzlich an der Tabellenspitze. "Ich weiß nicht wie die Marburger das geschafft haben, in der zweiten Halbzeit gegen Vellmar fünf Tore zu schießen", meint Oelschläger.
 
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