| Heimspielpremiere in der Hessenliga - Marburg zu Gast |
| Dienstag, 28. Juli 2009 | |
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Der Saisonstart in die Fußball-Hessenliga verlief für den SVA Bad Hersfeld nicht nach Wunsch. Beim KSV Baunatal kassierte der Aufsteiger am Samstag eine deutliche 1:4-Niederlage. Lange Zeit, sich darüber zu grämen, bleibt den Asbachern aber nicht. Bereits am morgigen Mittwoch steht das nächste Punktspiel auf dem Plan. Um 19 Uhr feiert der SVA gegen den VfB Marburg seine Heimspiel-Premiere.
Trainer Steffen Oelschläger blickte am Samstag bei der Pressekonferenz schon einmal nach vorn. "Das Heimspiel gegen Mit-Aufsteiger Marburg wollen wir natürlich gewinnen. Wir werden uns vor eigenem Publikum sicher auch mutiger präsentieren, als heute hier in Baunatal", kündigte er an. Marburg, das als Meister der Verbandsliga Mitte direkt in die Hessenliga aufgestiegen war, dürfte ein Gegner sein, der für den SVA momentan eher in Schlagdistanz liegt als Baunatal. Wie eine Spitzenmannschaft agierten die Nordhessen zwar (noch) nicht, doch vor allem im Offensivbereich verfügen sie über herausragende Akteure. Was Wengerek, Bravo-Sanchez oder auch Nebe teilweise aus dem Mittelfeld inszenierten, sah schon richtig nach Fußball aus. Und so bekam Asbach einen ersten Eindruck vermittelt, welche Kaliber in der Hessenliga unter anderem warten. Doch auch wenn 1:4 deutlich klingt - schlecht verkauften sich die Hersfelder nicht. Vor allem in der zweiten Hälfte, als sie den anfänglichen Respekt abgelegt hatten, kamen sie besser ins Spiel. Und hätten mit ganz viel Glück vielleicht sogar einen Punkt holen können. Dann nämlich, wenn Robert Simon und Christian Winter beim Spielstand von 1:2 ihre Alleingänge genutzt hätten. Beide scheiterten jedoch an Baunatals Torwart-Routinier Klöppner. "Das ist sehr ärgerlich, die Dinger müssen beide sitzen", meinte Oelschläger und spekulierte, was wohl gewesen wäre, wenn... Stichwort sitzen. Das taten die verletzten Michael Geier und Tim Gonnermann auf der Tribüne des Parkstadions. Gonnermann, der mit einer Knie-Orthese zu seinem Platz humpelte, hat allerdings Glück im Unglück gehabt. Weder Innenband noch Meniskus müssen operiert werden. Dennoch wird er einige Wochen fehlen."Schade, dass wir zum Saisonstart so viele Verletzte haben. Sonst hätten wir Baunatal vielleicht doch ein bisschen mehr ärgern können", meinte der Mittelfeldspieler. Christian Winter, der nach einem rüden Ellenbogen-Schlag mit Verdacht auf Nasenbeinbruch vom Platz musste, wird morgen aller Voraussicht nach mit einer Gesichtsmaske spielen. Winter ließ sich im Krankenhaus röntgen. Die schlimmsten Befürchtungen bestätigten sich nicht. "Es ist nur eine schwere Prellung", sagte er am Sonntag. "Christian will unbedingt spielen", so der Trainer von hersfelder-zeitung.de |
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