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SVA noch einen Sieg von der Relegation entfernt
Montag, 18. Mai 2009
Sechs Punkte Rückstand und dazu die um 20 Tore schlechtere Tordifferenz. „Die Meisterschaft ist entschieden. Die Hoffnung, dass Schwalmstadt noch mal Federn lässt, war vergeblich. Trotzdem: Gratulation an Schwalmstadt, die verdient Meister geworden sind.“ Steffen Oelschläger vom SVA Bad Hersfeld war trotz des 2:1 (2:1)-Heimsiegs im Regionalderby gegen den TSV Lehnerz klar, dass ab sofort die volle Konzentration Rang zwei gelten muss.

Bilder von Friedhelm Eyert gibts in der Galerie

„Um den zu halten, brauchen wir noch einen Sieg in Eschwege oder zum Schluss gegen Schwalmstadt. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass unser Verfolger Bad Soden seine beiden Spiele gewinnen wird“, so der SVA-Trainer, der am Samstag zunächst eine bärenstarke Lehnerzer Mannschaft sah.

Partie noch in Hälfte eins gedreht

Dennis Sorg mit einem Kopfball an die Latte (3.) sowie Stanislav Szilagyi besaßen früh dicke Möglichkeiten. „Da müssen wir eigentlich schon das 0:1 machen“, attestierte Bardo Hirsch seiner Elf einen guten Beginn, der dann nach Ecke von Haxhiu und dem Kopfballtor von Alex Lembcke doch noch gekrönt wurde. „Trotz der Niederlage bin ich mit dem Spiel meiner Leute sehr zufrieden. Wir waren das spielerisch klar bessere Team, während bei Asbach eigentlich nur Langholz kam.“
Das reichte aber, um die Begegnung noch vor dem Wechsel zu drehen. Erst traf Daniel Hess im zweiten Versuch, nachdem der gute Marcel Blum zuvor noch großartig reagiert hatte. Das 2:1 war dann ein Kracher vom Allerfeinsten, als Sebastian Fey einen 18-Meter-Freistoß in den Giebel nagelte. „So eine Granate siehst du selbst in der Bundesliga nur ganz selten. Ich will nicht wissen, mit wie viel km/h das Ding hinten eingeschlagen hat“, frohlockte Oelschläger, der von einem verdienten Sieg sprach. „Alleine Roger Domachowski hatte nach dem Wechsel drei gute Gelegenheiten, traf dabei unter anderem den Pfosten. Dazu haben wir auch im ersten Abschnitt zweimal nur Aluminium getroffen.“

SVA Bad Hersfeld: Kirbus; Hess, Wahl, Glock (23. Müller), Masic, Brieschke, Fey, Gonnermann (68. Veapi), Mustafi, Wiegand, Domachowski.
TSV Lehnerz: Blum; Mahr, Marcel Müller, Lembcke, Maxi. Müller, Giemza, Steudter, Sorg, Szilagyi, Nuspahic, Haxhiu (72. B. Müller).
Schiedsrichter: Markus Pondruff (Baunatal). Zuschauer: 220. Tore: 0:1 Alexander Lembcke (6.), 1:1 Daniel Hess (17.), 2:1 Sebastian Fey (44.). Beste Spieler: Domachowski – Blum. Gelb-Rote Karte: Maximilian Müller (Lehnerz, 90.+1)

 

von fuldaer-zeitung.de vom 17.05.2009

 
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