| Winter gibts nur einen |
| Freitag, 14. November 2008 | |
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Das ist doch mal was: Verbandsliga-Fußball mit einem Derby zweier
ehrgeiziger Nachbarn. Mit dem Tabellenzweiten und Gastgeber am Samstag
(14.30 Uhr), dem SVA Bad Hersfeld, und dem VfL Eiterfeld, bei dem
jüngst die Formkurve wieder nach oben zeigte. "Schöneres kann's doch im
Fußball nicht geben", meint Eiterfelds Coach Harry Blaurock.
Der Ausgangspunkt: Der birgt vor allem beim SVA Bad Hersfeld besondere Brisanz. Die Mannschaft von Trainer Steffen Oelschläger hat jüngst bei einer 1:3-Niederlage im Top-Duell beim FC Schwalmstadt trotz guter Leistung erst einmal die Tabellenführung eingebüßt und muss sich nun davor hüten, den Kontakt zu den Schwälmern zu verlieren. Zwar schlüpfen die Hersfelder am Samstag in die Favoritenrolle. Doch den Erfolg haben die Asbacher nicht gepachtet. Das Hinspiel in Eiterfeld endete mit einem 3:1 für die Blau-Weißen. Beim 1:1 am vergangenen Wochenende in Petersberg fehlte dem VfL bei guten Chancen nur ein wenig das Glück für einen Auswärtssieg. Zahlen zum Derby: 45 Tore hat der SVA bislang erzielt. Nur Schwalmstadt und Korbach trafen einmal öfter. 28 Gegentore hat der SVA kassiert - gleich zehn Mannschaften stehen besser da. Unter anderem auch der VfL Eiterfeld. 27 Gegentreffer sind keine schlechte Bilanz und würden an sich zu mehr als Platz 13 reichen. Wenn, ja wenn Blaurocks Jungs nur ein bisschen öfter des Gegners Tor treffen würden (24 Treffer). Nur fünf Mannschaften sind bislang noch harmloser. Platzt vielleicht ausgerechnet am Samstag der Knoten? Die Schlüsselspieler: Das sind beim SVA Bad Hersfeld - rein an den Zahlen gemessen - die Angreifer. Allen voran Torjäger Christian Winter, der bereits 18 Treffer erzielt hat und damit in der Torschützenliste Platz zwei hinter dem Korbach Christoph Osterhold (19) einnimmt. Auch Alexander Müller taucht mit neun Treffer unter den besten Torjägern auf. Acht Tore hat bislang Eiterfelds Neuzugang aus Geisa, Robert Simon, markiert. Mittelfeldspieler Johannes Richter, der nach einer Verletzung wieder in den Kader zurückgekehrt ist, und Defensivmann Christian Dieterich sind Spieler, die beim VfL Führungsrollen ausfüllen. Die Erwartungen: "Wir sind seit dem Hinspiel besser geworden und wollen deshalb das Rückspiel gewinnen", sagt Asbachs Trainer Steffen Oelschläger. Harry Blaurock (Eiterfeld): "Die Asbacher sind haushoher Favorit und wollen uns die Hinspielniederlage bestimmt heimzahlen. Ich bin mal gespannt, was herauskommt." von hersfelder-zeitung.de vom 13.11.2008 |
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