| SVA verliert Tabellenführung an Schwalmstadt / 150 Zuschauer aus Asbach mitgereist / Fotos online |
| Montag, 10. November 2008 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Frust - von diesem Gefühl waren die Fußballer des SVA Bad Hersfeld lange verschont geblieben. Ausgerechnet im Spitzenspiel der Verbandsliga beim 1. FC Schwalmstadt mussten die Gelb-Schwarzen sich erstmals seit elf Spieltagen wieder ärgern. Beim 1:3 (0:2) im Herbert-Battenfeld-Stadion in Ziegenhain ohne Punktgewinn. Aber es war keineswegs eine Niederlage, wegen der sich die Akteure des Tabellenzweiten schämen müssten. Der Spielverlauf: Gut gekämpft und zumindest in der zweiten Hälfte das Spiel über weite Strecken bestimmt - der SVA war dem neuen Herbstmeister fast ebenbürtig. Beide Mannschaften suchten ihr Heil in der Offensive, trafen aber auf gute Abwehrreihen. Vor allem Asbachs Top-Torjäger Christian Winter war bei Robert Garwardt gut aufgehoben, Frank Jäger kümmerte sich um Alexander Müller. Auf der Gegenseite bekam der Ex-Asbacher Stipe Bojanic gegen Alexander Ebinger kaum einen Stich und Andreas Brieschke stoppte bis zu seiner Gelb-Roten Karte die Läufe von Tobias Oliev eben so gut, wie es ging. Letzterer hatte zwei, drei gute Möglichkeiten, war aber nicht erfolgreich. Asbach versuchte sein Heil mit hohen Flanken in den gegnerischen Strafraum, jedoch ohne Erfolg. Bilder von Friedhelm Eyert gibts in der Galerie
Die Tore: Es waren individuelle Fehler nach Standards, die die Schwalmstädter Treffer begünstigten. 10. Minute: Jens Keim, einer der besten im Trikot der Schwälmer, flankte vor den Asbacher Kasten, zwei Abwehrspieler und Ziegenhains Garwardt versperrten Christian Kirbus die Sicht - 0:1. Auch beim 2:0 war Keim der Ausgangspunkt. Sein Eckball von der rechten Seite erreichte Timo Brauroth, der aus knapp fünf Metern am langen Eck nur einzunicken brauchte. Gegen Keim musste sich SVA-Keeper Christian Kirbus noch zweimal strecken. Nach dem Wechsel kam der Gast noch stärker auf, schnürte Schwalmstadt phasenweise im eigenen Strafraum ein. Der Lohn war der Anschlusstreffer in der 63. Minute: Michael Geier, Aktivposten auf der rechten Seite, flankte von der Außenlinie und Müller köpfte aus acht, neun Metern ins Dreieck. Ein herrlicher Treffer, der dem Gast neuen Mut verlieh. Die Hoffnung währte aber nur 19 Minuten. Zum dritten Mal wurde der Gast in der 82. Minute kalt erwischt, als der eingewechselte Dominik Preetz einen Konter verwandelte - 3:1. Das sagen die Trainer: "Wir können den Platz heute erhobenen Hauptes verlassen. Die Niederlage wirft uns nicht um", so SVA-Trainer Steffen Oelschläger.
Sein
Gegenüber Marco März nahm die Glückwünsche gelassen hin: "Ich habe eine
erfahrene Mannschaft, die mit solchen Situationen umzugehen weiß. Für
die Herbstmeisterschaft können wir uns nichts kaufen." von hersfelder-zeitung.de 09.11.2008 |
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