| Alles Müller oder was |
| Mittwoch, 15. Oktober 2008 | |
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"Jetzt sollen die Jungs Montag mal richtig Lolls feiern - das haben
sie sich verdient." Steffen Oelschläger, Trainer des
Fußball-Verbandsligisten SVA Bad Hersfeld, war Sonntagnachmittag, kurz
nach fünf, mit sich und der Welt im Reinen. Alexander Müller hatte
seine Mannschaft wenige Minuten zuvor in der Nachspielzeit zum 2:1
(0:1)-Erfolg beim VfL Kassel geschossen. Der flinke Stürmer verwertete
eine mustergültige Vorarbeit des eingewechselten Bekim Mustafi zum
vielumjubelten Siegtreffer. "Das war der pure Wahnsinn", meinte
Oelschläger.
Obwohl die Asbacher das Spiel über die gesamte Zeit dominierten, sah es lange Zeit nicht nach einem Sieg für den Tabellenzweiten aus. Kassel führte, nachdem Timo Neeb die einzige Chance genutzt hatte, bis sechs Minuten vor dem Ende mit 1:0. "Das war eigentlich ein Unding, denn der VfL hat gar nicht am Spiel teilgenommen, sondern stand nur hinten drin und hat gebolzt", berichtete Oelschläger. Michael Geyer war es, der Asbachs Torjäger Christian Winter sechs Minuten vor dem Ende den Ausgleich auflegte. Kassel hatte beim Stand von 1:1 noch den Pfosten getroffen - bei seinem zweiten Torschuss in 90 Minuten. "Heute hat der Fußball gesiegt", meinte Oelschläger dazu. (häx) SVA: Kirbus - Veapi, Masic, Ebinger - Fey (65. Göbel), Wiegand (70. Mustafi), Gonnermann, Geyer, Hess - Winter, Müller. Tore: 1:0 Neeb (15.), 1:1 Winter (84.), 1:2 Müller (90.+2). von hersfelder-zeitung.de vom 12.10.2008 |
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